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Schnee und klirrende Kälte im Weinberg

Die ersten Tage im neuem Jahr haben mit frostigen Temperaturen begonnnen und die Weinberge in Schneeberge verwandelt. Bei uns in der Pfalz liegen gut 5 bis 8 Zentimeter Schnee mit eisigen Temperaturen mit bis zu Minus 16 Grad in den letzten Nächten. Tagsüber ist zwar strahlender Sonnenschein, aber weiter klirrender Dauerfrost angesagt. Optimale Bedingungen für die Eis-Wein Ernte. Denn mindestens Minus 7 Grad Celsius braucht es, bevor die Eiswein-Trauben gelesen werden dürfen, besser sind Minus 10 bis-12 Grad Celsius. Die von der Natur gefrorenen Trauben werden gleich nach der Ernte  gekeltert. Das in den Beeren enthaltene Wasser bleibt so als Eis auf der Kelter zurück, während nur der süßeste Saft, dessen Gefrierpunkt tiefer liegt als der von Wasser, als hoch konzentrierter Most gewonnen wird. Dementsprechend sind Mostgewichte von 120-150 Grad Oechsle keine Seltenheit. Aber der eisige Winter birgt auch Gefahren für die Rebstöcke. Denn eisige Dauerfrost kann bei Temperaturen unter 18 Grad Celsius bei frostempfindlichen Rebsorten wie Portugieser, Dornfelder oder Silvaner unter Umständen Knospenausfälle verursachen.

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