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Fasching oder Fasenacht feiern in der Pfalz?

Die fünfte Jahreszeit neigt sich wieder mal dem Ende zu. Gefeiert wurde der Karneval mal wieder mit dem Rosenmontag-Umzug  in Mainz, der übrigens zum ersten Male im Jahre 1838 stattfand. Mainz gehört zusammen mit Köln und Düsseldorf zu den Hochburgen der rheinischen Fasnacht. Neben den Ursprüngen, pflegt die Mainzer Fastnacht dabei auch eine besondere politisch Komponente. Der Brauch der Faschingszeit geht auf den christlichen Kalender zurück, bei dem in der Nacht zum Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt. Die ersten Überlieferungen stammen aus dem 13. Jahrhundert, wobei es sich um Verordnungen handet, die sich gegen übermäßige Völlerei und Ausschweifung an den Tagen vor der Fasnacht richten. Regional gibt es bei der Namensgebung große Unterschiede: In Mainz  wird von Fasenacht geredet, in Franken Fasenacht, in der Schweiz Fasnacht, in Baden, Württemberg und Bayern Fasnet. Morgen ist die närrische Zeit wieder vorbei und der Aschermittwoch stellt im Chirstentum den Beginn der 40 Tage Fasten dar und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte. Auf jeden Fall ein Anlass, um sich über die eigene Gesundheit Gedanken zu machen, über Gewohnheiten, die Ernährung und Fitness. In den nächsten Tagen wird es laut Wetterbericht auch wieder wärmer, es sind bis zu 8 Grad gemeldet. Auf guten Wein zu verzichten möchte ich nicht ganz, aber ich werde die Zeit auf jeden Fall nutzen um mit einer Rohkost-Kur und Joggen anzufangen! Der Fasenachtshut hängt von nun am Rebstock!

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